Workshops

Kreativität entfalten, Freude am Sein, Intensität des Erforschens, Präsenz

Seit 2007 biete ich, neben der eigenen künstlerischen Praxis, Theater- und Performanceworkshops, Seminare- und Coaching an. Sowohl für Einzelne, wie auch Gruppen arbeite ich in Einrichtungen, wie Museen, Universitäten, Kliniken, Fortbildungseinrichtungen, als auch in freier Praxis. Einige thematische Beispiele sind: Selbstwirksamkeit, Wut (Maskentheaterworkshop), Glück, Ironie, Tod, Herz in Bewegung, Self-Marriage, Präsenz und Verstecken, Resonanz, Austauschverhältnisse usw.

FÜR WEN:

Für alle neugierigen Lebensforscher*innen, die mutig sind, oder es werden wollen den inneren Bildern im Rahmen von Performancearbeit einen äußeren Raum zu geben.

Sie wollen einen Workshop in Ihrer Institution durchführen, oder in einem Einzelcoaching ein Thema performativ explorieren und erforschen? Kontaktieren Sie mich gerne.
 

Beispiele

The Art of Relation- Beziehungskunst- GestaltCircling

Beziehungskunst, Facebook

Eye Contact Events

2015 Self Marriage Performance

Applied-Theatre, Self Marriage Performance, Geisteswissenschaften Fu-Berlin


Björk singt in einem Lied “My name’s Isobel, married to myself,” The Telegraf berichtet von der Taiwanesin Chen Wei-yih am 22. October 2010 von deren Selbsthochzeit, The Guardian schreibt am 4. Oktober 2015 von Grace Gelder die sich selbst heiratetete, 2013 fordert Veit Lindau mit einem Buch dazu auf „Heirate Dich selbst!“
Zwischen Gestalt und Performance gingen wir der Frage nach, was es heißt zu heiraten, ist heiraten noch up to date und was bedeutet es eigentlich „Ja“ zu sagen. In Zusammenarbeit mit Studierenden entsteht eine Selbsthochzeits und Nicht- Hochzeits Performance.
Bei dieser wird in einem ersten Teil ein Manifest von jede*r verlesen und jede*r bekommt einen Toast ausgesprochen. In einem schweigenden Marsch an einen nah gelegenen See werden individuell Rituale von den Selbstheiratenden durchgeführt, die am Ende in einem Lauf durch einen aus Menschen kreierten Torbogen besiegelt wird, bei der die durchlaufende Person mit Reis und Blüten beworfen wird.
Was heißt es sich selbst zu heiraten?
Als Zeichen verbrannte ein Student ein Symbol für sich selbst, eine Kaffebohne, um die Anwesenden mit „seinem“ Geruch zu berühren. Eine Studentin verlaß einen Text auf polnisch mit Übersetzungskärtchen: „Ich bin eine Frau. Ich bin ein Körper. Ich bin Yin und Yang und bin im Fluss des Lebens.“ Sie trägt einen Schleier, den sie auch nach dem Seminar noch auf behält, weil sie das Gefühl noch ein bisschen halten will/zuerst ungewohnt damit zu sein auch in der Öffentlichkeit, dann aber mutig sichtbar zu sein.
Und auch das Fernbleiben erscheint als eine Antwort auf das „Ja“, in dem eine Teilnehmerin zu Hause bleibt und sich Ruhe nimmt in einem „Ja zu mir“, wie sie schreibt. Sie trinkt Ingwertee, zubereitet aus einer Knolle, die sie vorhatte als Zeichen für Gesundheit zu vergraben und wachsen zu lassen.

Wutgesicht 2012

Schau in mein Wutgesicht, Kunstpalais